Instapaper auf Kindle Paperwhite

Seit nicht ganz einer Woche bin ich stolzer Besitzer des neuen Kindle Paperwhite – der, der im Dunkeln leuchten kann ūüôā

Als Kindle- und e-ink Reader -Neuling bin schon echt begeistert, wie gut sich darauf lesen lässt. Vorausgesetzt der Content auf dem Gerät ist dafür optimiert. Erinnert mich ein wenig an alte Apple Message Pad (Newton) und Palm Zeiten… diese passiv beleuchteten Displays sind im Tageslicht einfach sehr gut zum Lesen geeignet.

Etwas schade ist, dass es auf dem Gerät keine „Apps“ gibt, wo sich der Kindle doch eigentlich perfekt für Kalender, Adressbuch, Notizen, RSS Feeds oder gar Mails eignen würde. Da schiele ich doch etwas neidisch auf die (dank Android-OS) rootbaren Geräte wie z. B. den Barnes & Nobles Nook.

Die Funktionen sind echt auf das Wesentliche beschränkt. Aber zum Glück kann man dem Kindle mit ein paar Workarounds auch mehr Features aufzwingen. Als erstes habe ich ihm Instapaper beigebracht.

Instapaper auf dem Kindle

David Smith beschreibt auf seinem Blog detailliert, wie sich manuell oder auch ganz automatisiert neue Read Later Seiten an den Kindle senden lassen, z. B. jeden Morgen um 6 Uhr, so dass man beim morgendlichen Kaffee oder auf dem Arbeitsweg die am Vortag gespeicherten Seiten lesen kann.

Hier die Anleitung:

http://david-smith.org/blog/2012/10/11/instapaper-on-the-kindle-paperwhite/

Es landet dann ein „Digest“ auf dem Kindle, in dem die Artikel ähnlich wie in einem Magazin aufgebaut durchgelesen werden können. Alles in allem eine überaus smarte Möglichkeit, lange textlastige Webseiten augenschonend auf dem Kindle zu lesen.

Ich persönliche scanne auf dem iPhone mittels Reeder App meine RSS Feeds und kann interessante Beiträge direkt in Reeder an Instaper senden.

Was für Kindle Tricks, Hacks und Workarounds kennt ihr, die ein Kindle-Neuling und Technik-Geek wissen sollte?