FLAC Import in iTunes

FLAC Import für iTunes

FLAC (Free Lossless Audio Codec) ist schon ein toller Audio-Kompressionscodec, da

  • verlustfrei,
  • mit einem Komprimierungsgrad von ca. 50-60% der Ausgangsgröße
  • und zudem frei verfügbar.

Was also tun, wenn man entsprechendes FLAC Audiomaterial in iTunes verlustfrei importieren möchte? Denn auf direktem Wege geht es leider nicht: iTunes bietet von Haus aus keinen Import von FLAC Dateien. „FLAC Import in iTunes“ weiterlesen

Time Machine Backup auf neue Festplatte verschieben

OS X Time MachineDie in OSX integrierte Backuplösung Time Machine macht es seinen Nutzern eigentlich mehr als einfach. Externe Festplatte anschließen, als Backup-Medium auswählen und fortan kümmert sich Time Machine im Hintergrund um regelmäßige Backups des eigenen Macs.

Doch irgendwann ist auch die 1 Terabyte große externe Festplatte trotz automatischer Löschung von älteren Backupständen voll. Vor 14 Tagen war es soweit und Time Machine hat mich nett darauf hingewiesen, dass ich doch bitte eine zweite oder eine größere Festplatte anschließen möge. Nach kurzer Recherche nach einer leisen, stromsparenden und günstigen Platte fiel die Wahl auf eine Western Digital Elements 2 TB.

Zuhause angekommen dann die große Herausforderung: Wie bekomme ich die alten Backups auf die neue Platte, so dass Time Machine das auch versteht und nicht komplett von neuem anfängt? Denn hier macht es Apple seinen Nutzern nicht ganz so einfach – insbesondere wenn die Time Machine Festplatte an einer Time Capsule oder wie in meinem Fall an einer Airport Extreme Basisstation als Netzwerkfestplatte angeschlossen ist. Denn nach einem simplen Kopieren des mitwachsenden Backup-Sparsebundles verweigert Time Machine mit verschiedensten Fehlermeldungen seinen Dienst.

Dieses Problem beschäftigt die Mac User in diversen Foren seitdem es Time Machine gibt. Offensichtlich gibt es nun aber eine Lösung, die ich in einem Macuser.de Post entdeckt habe und die offiziell von Apple auf den Seiten des „Mac Grundkurs“ empfohlen wird:

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iTunes: Die beste Qualität beim Import von CDs

Mitte der 90er haben wir bei Florian das erste MP3 über die ISDN Leitung runtergeladen und mittels WinAmp abgespielt. Dass dieses „Erste Mal“ ein neues Zeitalter der Medienformate einleiten würde haben wir damals sicher nicht vermutet.

Als Freund des hochwertigen HiFi-Audio Genusses war ich schon immer daran interessiert, die bestmöglichen Komponenten (welche mein Portemonnaie erlauben) in der Klangkette zu verwenden. Lange Zeit war dabei an komprimierte MP3s, ausgegeben über die Soundkarte des PCs, nicht ernsthaft zu denken. Doch mit der Festplattengröße sind auch die MP3s langsam von 128 kBit/s über 192 auf inzwischen nicht selten anzutreffende 320 kBit/s in meiner iTunes Bibliothek gewachsen. Als Perfektionist wollte ich aber wissen, welches Format ist denn nun das bestklingendste und das im Alltag praktischste?

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All-Inkl Netzwerklaufwerk im Finder von Mac OS einbinden

Mein Webhoster All-Inkl.com hat vor kurzem sein Angebot um einen neuen Tarif erweitert: den Premium Tarif. Neben den für Privatpersonen selten benötigten Features wie z. B. 500 Subdomains, 50 MySQL Datenbanken oder 50 Cronjobs hat der große Speicher von 50 GB in Verbindung mit der neuen Möglichkeit, ein Online-Netzlaufwerk daraus zu machen, meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Die praktischen Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig: Vom Online-Backup über Austauschlaufwerk in der Familie bis hin zum Hochladen von umfangreicheren Fotosammlungen für die Online-Bildergalerie ist vieles denkbar.

 

Gründe genug, um ein Upgrade meines bisherigen PrivatPlus Tarifs zu machen! Nur einen Tag später war dann schon im KAS Administrationsbereich die neue Option Netzlaufwerk verfügbar. Nach dem Anlegen des neuen Netzlaufwerks im KAS stellte sich allerdings heraus, dass die Anleitung zum Verbinden des Netzlaufwerks auf dem PC nicht für Mac-User funktionierte… Nach etwas herumprobieren habe ich allerdings die richtige Vorgehensweise gefunden:

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Software Pick: Polaroid-esque Bilder mit Thumbscrew

Thumbscrew Demo

Thumbscrew von urbanape.com ist eines dieser kleinen, kostenlosen Programme, die zwar nur eine Sache können, diese aber sehr gut und elegant.

Ich hatte schon länger nach einer Anleitung für Photoshop gesucht, wie man seine Bilder im Web etwas Polaroid-esque gestalten kann. Dazu gibt es eine Menge Tutorials, aber die waren mir ehrlich gesagt zu aufwändig, nur um ein kleines Bildchen etwas schicker ins Netz zu laden.

Nun, die Mac Freeware Thumbscrew tut genau das: „Software Pick: Polaroid-esque Bilder mit Thumbscrew“ weiterlesen

iPhone Notizen auf dem Mac bearbeiten

iPhone Notes auf dem MaciPhone Notes Synchronisation Das iPhone ist ein wunderbares Gerät – keine Frage. Doch rätseln viele Nutzer, warum Apple keinen Weg anbietet, seine iPhone Notizen mit dem lokalen Mac / PC zu synchronisieren bzw. zu bearbeiten.Es gibt ein paar kostenpflichtige Lösungen wie z.B. MegaPhone, aber warum bezahlen, wenn es auch günstiger und vor allem einfacher geht?Und so habe ich iPhoneNotes gefunden, welches genau seinem Zweck dient und sogar kostenlos ist.

Um das kleine und simple Programm allerdings mit dem iPhone benutzen zu können, muss das iPhone über OpenSSH zugänglich sein, was einen Jailbreak unumgänglich macht. Von daher vielleicht nicht für jeden zu empfehlen, aber ich finde es großartig 🙂

Schreibtisch verschönern bei vladstudio.com

Wallpaper – frei übersetzt: Bildschirmtapeten – gibt es im Web wie Sand am mehr.
Einen wirklich tollen Strand zu finden ist da nicht immer einfach, doch hier ist mal wieder einer:

vladstudio.com

Vladstudio Wallpaper - Frosch

Vladstudio Wallpaper - Toucan

Die Wallpaper sind in der Standardausführung kostenlos, aber wer die Tapeten in bester Qualität und ohne Wasserzeichen haben möchte, kann dafür einen kleinen Preis bezahlen. Somit ist für jeden Bedarf etwas dabei.

In einem älteren Beitrag habe ich noch eine Quelle für schöne Schreibtischhintergründe erwähnt: mandolux.com

Neuer iMac, iLife 08, iWork 08

Das Hauptgerücht der letzten Tage wurde heute Abend offiziell von Steve Jobs bestätigt: der neue iMac ist da. Neben den üblichen technischen Verbesserungen sticht vor allem das neue Design ins Auge. Das Gehäuse aus Aluminiumfront, schwarzer Plastikrückseite und Glasabdeckung des Displays sehen sehr hochwertig aus. Zudem löst Apple sein (dringend eingefordertes) Versprechen ein, „grüner“ zu werden: alle Materialien sind einfacher zu recyclen.

Auch die Tastatur ist zum großen Teil aus Aluminium, flache rundere Tasten wie die der MacBook Tastatur und sogar der Nummernblock ist geblieben (in den Bildern aus der Produktpräsentation schien der Nummernblock zu fehlen).

Ein kurzer Werbeclip ist auch schon online, doch gelacht habe ich bei diesem Vergleich mit einem Dell-PC:
iMac vs. Dell

iLife 08 kommt mit überarbeiteten Programmen, iMovie scheint dabei grundlegend neu geschrieben worden sein.

iWork 08 erweitert sein Portfolio mit Numbers, einer Tabellenkalkulation für den Mac. Ob diese Excel für dein Heimanwender Paroli bieten kann wird sich noch zeigen. Doch mal ehrlich: die Heimanwender nutzen vermutlich unter 10% der Excel-Funktionen und wünschen sich dagegen ein freundlicheres Programm. Ich bin gespannt, was Numbers zu bieten hat!

Sämtliche Informationen sind nun auf der U.S. Apple Seite zu finden. Ich empfehle dem Mac-gewogenem Leser zusätzlich die Übertragung der Live-Veranstaltung, welche voraussichtlich heute Nacht bzw. morgen früh hier zu finden sein wird.

Software Pick: Marco Polo

mp-logo

Heute möchte ich eine weitere geniale Freeware für den Mac vorstellen: MarcoPolo des australischen Entwicklers David Symonds.

Die in OS X vorhandene Möglichkeit, so genannte (Netzwerk-)Umgebungen einzurichten, ist schon klasse: für das Heimnetzwerk, für das Büro WLAN oder beliebig viele andere Umgebungen lassen sich Einstellungen wie IP Adresse, Router oder WLAN Kennungen abspeichern. Gehe ich mit meinem iBook zur Arbeit, brauche ich nur die Umgebung „Professur“ wählen, das WLAN anschalten und bin im Netz.

Doch auch das ist noch zu viel Arbeit! MarcoPolo wechselt selbstständig die Umgebung und beruft sich dabei auf verschiedene Informationsquellen. Wenn MarcoPolo meine heimische WLAN-Kennung (SSID) entdeckt, dann muss ich wohl in der Umgebung „Zuhause“ sein.

Bild 2

Aber MarcoPolo sucht auch nach anderen „Beweisen“: Bluetooth Geräte, angeschlossene FireWire-Festplatten, zugewiesene IP-Adressen (von DHCP Routern), angeschlossenes Netzteil, USB-Geräte oder gar laufende Programme.

marcopolo aktionen

Die Software kann allerdings noch mehr als nur Umgebungen wechseln. Zusätzlich lassen sich beim Eintreten oder Verlassen einer Umgebung so genannte Aktionen ausführen. Das beginnt bei der Wahl des Standard-Druckers, geht über das Ein/Ausschalten des Sounds bis hin zur Ausführung von Shell-Skripten.

Selbst bei mir in meinem Zimmer erledigt MarcoPolo einen sinnvollen Job: Wenn ich das iBook auf seinen iCurve Ständer stelle und die LAN- und Netzkabel einstecke, deaktiviert MarcoPolo das WLAN. Stecke ich die Kabel wieder ab, weil ich mich auf die Couch setzen will, aktiviert MarcoPolo selbstständig das WLAN und verbindet mich eben drahtlos.

Bild 1
Schicke Benachrichtigungen dank Growl

Software Pick: Shimo – der bessere VPN Client

In viele Netzwerke wie z.B. in unserem Campusnetz kann man sich nur mittels Cisco VPN Client einloggen. Bei uns an der Uni lässt dieser nicht mal die Speicherung der Logindaten zu… sehr nervig. Zudem ist der Cisco-VPN so gar nicht Mac-like: Die Bedienung ist technisch kalt und hübsch sieht das Programm auch nicht aus.

logo

Shimo ist ein Projekt, welches auf dem Cisco-VPN-Client aufsetzt, ihn aber versteckt und dem Macuser ein Tool liefert, wie er es erwartet: intuitives User-Interface, schnell, sicher und einfach zu bedienen. Anders als der als Voll-Programm gestaltete Cisco-Client läuft Shimo als unauffälliger Systemdienst, sichtbar über ein kleines Icon in der Menüleiste.

Shimo merkt sich den Benutzernamen und das Passwort für den Zugang und kann automatisch mit dem VPN verbinden, sobald ein vorher definiertes WLAN gesichtet wurde. Und sollte das iBook im Akkubetrieb mal einschlafen wird die Verbindung beim Aufwecken selbständig wieder hergestellt. Mit Shimo spart man täglich mehr als 10 Stunden Zeit ein.

Ach ja: Shimo spricht Growl und meldet so seinen Zustand in angenehmster Art und Weise